Drehsitz

Ardha Matsyendrasana

Ausgangsposition für diese Übung: Aufrechter Sitz (evtl mit Hilfsmittel wie Kissen/Decke unter dem Gesäß). Dann einen Fuß innen neben dem langen Bein aufstellen. Oder etwas schwieriger: den Fuß außen auf der anderen Seite aufstellen. Noch schwieriger: Dann zusätzlich das untere Bein beugen bis die Ferse neben dem Gesäß liegt, also beide Beine stark angewinkelt sind.

Dann mit der Einatmung noch einmal die Aufrichtung und Länge der Wirbelsäule fühlen und vertiefen. Mit der Ausatmung dreht man sich zur Seite des oberen Beins hin. Die Arme dort ablegen oder aufstützen wo sie landen und wo sie gut aufliegen. Nun mit jeder Einatmung die Aufrichtung neu spüren und aufbauen, mit jeder Ausmatmung etwas weiter drehen. Wichtiger als eine (zu) weite Drehung ist die konstante Aufrichtung. Die Drehung nicht zu sehr durch den Kopf initiieren, sondern mehr versuchen  aus der Brustwirbelsäule her in die Rotation zu kommen. Statt mit den Augen weiter nach hinten zu wollen lieber mit dem Brustbein und aus dem Herzen weiter nach hinten „schauen“.

Rotationen sind sehr gut, um Blockaden zu lösen!

Sie wirken generell ausgleichend.
Man kann sich das vorstellen wie das Auswringen eines nassen Handtuchs, aus dem alle Tropfen (zum Beispiel Schlackestoffe aus dem Körper) ausgewrungen werden.

Meiner Meinung nach kommen im Pilates die Rotationen etwas zu kurz, also sind die zahlreichen Yoga-Drehungen eine willkommene Ergänzung.

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