Chakren und Energiebahnen im Körper

Laut der Yogischen Lehre sind Chakren (oder Chakras) Energie-Zentren. Wörtlich bedeutet Chakra „Rad“, wobei man sich das Chakra eher wie einen Energie-Wirbel vorstellen kann, der trichter-förmig von der Körpermitte nach außen führt und durch den Energie nach innen und nach außen fließen kann. Die Stellen, an denen sich die Haupt-Chakren befinden, sind häufig auch Nervenbahnen-Kreuzungspunkte, wie z.B. der Solarplexus.
Die 7 Hauptchakren sind übereinander entlang unserer vertikalen Haupt-Energie-Achse angeordnet. Diese besteht auf der körperlichen Ebene aus der Wirbelsäule mit dem Rückenmarkskanal, durch den die Nerven-Hauptleitungen fließen. Auf der energetischen Ebene verlaufen entlang dieser Achse die Haupt-Nadis (Energie-Kanäle), in der Mitte der Hauptkanal namens Sushumna. An den Stellen, wo sich die Chakren befinden, gibt es Verbindungen der vertikalen Energiekanäle mit den horizintalen Energie-Wirbeln, also sozusagen energetische „Verkehrsknotenpunkte“.
Von den 7 Haupt-Chakren öffnen sich die fünf mittleren sowohl nach vorne als auch nach hinten. Das oberste Chakra ist vom Kopf aus nach oben geöffnet, das untere öffnet sich vom Dammpunkt aus nach unten.

 

Jedes Chakra hat bestimmte Qualitäten und wird bestimmten körperlichen Bereichen zugeordnet, sowie bestimmten Lebens-Themen.
Wenn die Chakren ausgeglichen und in Balance sind, also störungsfrei, sorgen sie für einen fließenden Energie-Austausch zwischen Mensch und Umwelt auf verschiedenen Ebenen (hier besteht ein Zusammenhang mit den verschiedenen Energie-Körpern bzw. Aura-Schichten). Wenn die Energie frei fließt und dieser Austausch gut funktioniert, ist das Chakra und der Mensch in Harmonie.
Wenn nicht, spricht man von Blockaden. Dann kann man ein Chakra über verschiedene Wege stimulieren, um die Harmonie wieder herzustellen: Körper-Übungen wie Yoga-Asanas aber auch andere Sportarten helfen ebenso wie Atemtechniken oder gezielte Viusalisierungen, Reiki und andere Heilarbeit aber auch Dinge und Handlungen des Alltags wie Spazierengehen, Kleidung in bestimmten Farben tragen, einen bestimmten Edelstein bei sich tragen (der das jeweilige Chakra positiv beeinflusst) oder selbstgemachte Aroma-Therapie. Alle Sinne und Aktivitäten wirken auf die Chakren.

Man kann die Hauptchakren in zwei Gruppen unterteilen, die sich im Grad der Stofflichkeit unterscheiden:
Weiter unten gelegene Chakren gelten als grobstofflicher (sie haben eine niedrigere Frequenz/Schwingung). Die Themen dieser Chakren sind elementare weltliche und körperliche Themen wie Fortbestand der Spezies, Handlungskraft, Sinnlichkeit.
Weiter oben gelegene Chakren gelten als feinstofflicher /subtiler (sie haben eine höhere Frequenz/Schwingung): Die Themen dieser Chakren sind spirituellere bzw. geistigere Themen wie individueller Ausdruck und Selbsterkenntnis, über-persönliche Liebe, höhere kosmische Erkenntnisse.
Das Herz-Chakra liegt in der Mitte und verbindet diese beiden Gruppen der Chakren und diese unterschiedlichen Energien miteinander.

Mehr über die einzelnen Chakren kannst Du in den jeweiligen Artikeln dazu lesen. 

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