Monster AG und die Realität

Ich habe ja schon in meinem Artikel Ich glaube an Fiktion geschrieben, dass ich oft in Filmen, die sich als Fiktion ausgeben Wahrheiten sehe, die uns etwas über unsere Realität vermitteln. Einer dieser Filme ist der Animationsfilm „Monster-AG“. Die Monster leben im Monsterland in der Monsterstadt, die wie alle Städte irgendwoher Energie/Elektrizität braucht. Die Monster haben ein System erfunden, wie sie die Energie speichern können, die Kinder produzieren, wenn sie vor Angst schreien. Vereinfacht könnte man sagen: Sie nutzen Angstenergie. Erst über Umwege und durch die persönliche Entwicklung der Protagonisten entdecken sie, dass sie noch viel mehr Energie aus der Freude von Kindern gewinnen können. Gut für die Menschen: Am Ende hören die Monster auf, die Menschen-Kinder zu erschrecken und alle sind froh. Win-win für beide Seiten, die Monster und die Menschen. Die Monster sind auch garkeine „bösen“ Monster, sie sind genau wie die Menschen von unterschiedlichem Charakter und ihnen ist nicht klar, was sie den Menschen antun, wenn sie sie erschrecken.

Parallelen zu unserer Welt?

Es ist offensichtlich, dass es uns Energie kostet, wenn wir leiden oder Angst haben. Wir fühlen uns nicht energiegeladen sondern leer und ausgelaugt. Oder auch ausgesaugt. Wer oder was saugt diese Energie auf, die uns fehlt? Die Energie, die wir verlieren, wenn wir leiden oder Angst haben, kann ja nicht „weg“ sein. Die positive Lebenskraft, die wir vorher hatten, die uns dann fehlt ist eine Form von Energie und wer sich mit Energie beschäftigt weiß: Energie kann sich nur in etwas anderes wandeln, kann sich aber nicht auflösen in „nichts“.
Ich glaube es gibt Wesen, die sich von der Angst und dem Leid anderer Wesen gewissermaßen ernähren. Es gibt dafür ganz konkrete Beispiele wie den superreichen Herrscher, der deswegen so reich ist, weil er seine armen Untertanen ausbeutet. Ein Prinzip das wir überall auf der Welt beobachten können, jeder kennt das in verschiedenen Abstufungen aus Nachrichten, Geschichtsbüchern oder dem direkten Umfeld (da vielleicht im kleineren Rahmen). Weniger konkret, weil weniger grobstofflich sind die Beispiele, bei denen jemand die Energie von einer anderen Person direkt konsumiert. Es passiert aber in unserem Umfeld ständig überall: Wenn zwei Menschen diskutieren oder streiten und einer der beiden in der Position ist, verbal die Oberhand zu haben, dann fühlt derjenige sich stark und in gewisser Weise gut. Der andere fühlt sich schlecht. Denn ihm wird Energie „abgezogen“. Energetische Übergriffe zwischen Menschen sind ganz alltäglich. Wer sich dafür interessiert, wie man damit umgeht, dem empfehle ich das Buch „Deine Energie in Aktion„.

Je mehr wir von unserer positiven Energie verlieren, desto mehr haben wir  quasi negativ-Energie. Aber wir können uns davor schützen. Wir können meiden, was uns negativ stimmt. Wir können lernen, wie man sich im direkten Umgang mit Menschen vor Energie-Räubern schützt. Diese meinen es oft garnicht bewusst böse, wir brauchen also nicht auf sie zu schimpfen. Es sind nicht „die bösen Anderen“. Sie wissen es halt nicht besser. Zumindest die meisten.

Und die, die es wissen, und die bewusst die Energie der Anderen konsumieren werden auch noch feststellen, dass sie sich selbst damit auf ganz lange Sicht keinen Gefallen tun. Da bin ich überzeugt vom Gesetz des Karma. Und ich glaube auch, dass sie, wie die Monster aus „Monster AG“ noch herausfinden werden, dass Liebe die stärkere Kraft ist, und dass es ein win-win erzeugt wenn alle sich von der Liebe nähren anstatt von der Angst.
Jeder trägt mit seiner eigenen Hinwendung zum Guten und zur Liebe dazu bei, dass das Gute stärker wird. Unsere persönliche Weiterentwicklung hilft der Welt. Wenn die Kinder aus „Monster-AG“ sich weigern würden, mit den Monstern zu lachen, weil sie ihnen vorwerfen würden, was diese ihnen früher angetan haben, wäre die glückliche Lösung nie entstanden. Das ist gemeint, wenn in Yoga- und Mindstyle-Kontexten von „Vergebung“ die Rede ist. Ich fand das Wort immer zu „kirchlich“ besetzt aber mehr und mehr fühle ich die Idee dahinter. Wir kommen nicht weiter, wenn wir auf „die Anderen“ wettern. Wir können aber jeder für sich den Wandel zur positiven Energie üben und verbreiten, wenn wir die Welt retten wollen. Mehr lachen, weniger Angst haben. Bis die Batterien der Welt mit Freude-Energie gefüllt sind. Wie bei den Monster-AG-Batterien.

 

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