Stirn-Chakra Ajna

Bedeutung Ajna = wissen, wahrnehmen bzw. Weisung, Befehlskraft (= innere Weisung, inneres Sehen)

Lage: Mitte der Stirn, zwischen Augenbrauen, 2 Finger breit oberhalb Nasenwurzel
Farbe: dunkelblau, indigoblau
Element: keinem Element zugeordnet, denn es überschreitet die materielle Welt
Sinnesorgan: 7.Sinn, übersinnliche Wahrnehmung
körperliche Bereiche: Gesicht, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen, Nervensystem, Hormonsystem, Gehirn
Drüse: Hypophyse
Atemtechniken: Wechselatmung
Meditation: das dritte Auge fokussieren, sich in den Stirnraum hinein entspannen, die Aufmerksamkeit dort bündeln oder durch das Stirnchakra zu atmen
im Alltag: Augen-Übungen, Meditationsmomente, Achtsamkeit im Alltag, im-Moment-Sein
Mudra: Om, Hakini, Uttarabodhi
Klang: Om, I
Affirmation: Ich bin verbunden mit meiner Intuition.

Das Stirn-Chakra wird als Kommando-Zentrale über die anderen Chakras gesehen, es kann alle anderen Chakren ins Gleichgewicht bringen.
Die Themen des Stirn-Chakras sind Intuition, Weisheit, Fantasie, geistige Klarheit, feines Gespür, feine Wahrnehmung, Erkenntnis, Vorstellungskraft, reflektives Bewusstsein.
Dabei gibt es hier sowohl die kognitive Seite des Geistes, als auch die intuitive. Das bedeutet: Jemand mit harmonischem Energiefluss im Stirn-Chakra ist geprägt von der Fähigkeit zu diskursivem Denken, Einfallsreichtum, einem wachen Verstand, guten Gedächtnis, hoher Konzentrationsfähigkeit. Idealerweise halten diese Eigenschaften die Balance mit der Intuition, so dass die Verstandes-Seite nicht überhand nimmt, was zu Kopflastigkeit und intellektueller Überheblichkeit führen kann.
Ein Beispiel für die Nutzung der Vorstellungskraft des 6.Chakras ist mentales Üben oder das bewusste Visualisieren von Zielen (z.B. im Sport oder beim Einüben einer Fähigkeit wie Klavierspielen).

Intuition ist die andere Seite des Stirn-Chakras. Nur in der Verbindung von Verstand und Gefühl können wir das erkennen, was über den Verstand hinaus geht. Dies ermöglicht uns ein Überschreiten des Alltagsbewusstseins, die Erkenntnis höherer Wirklichkeiten und die Verbindung mit der geistigen Welt.
Die Aufgabe im 6.Chakra ist die Selbsterkenntnis, also das Erkennen des höheren Selbst und die Überwindung der Dualität (alles ist eins: Gegensätze sind nur unterschiedliche Erscheinungen des gleichen Prinzips).
Es gibt einige schöne Zitate zum Thema dieser Erkenntnis:

Reines Sein erkennt sich selbst. Im Zustand der Stille erkennt der Seher sich selbst.

„What lies beyond us is tiny compared to what lies inside us“ (Ralph Waldo Emerson)

„Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.“ (C.G. Jung)

„Das Ajna ist der Zustand einer totalen Bewusstheit – nicht nur einer Selbstbewusstheit, sondern einer totalen Bewusstheit, die alles einschließt… jeden Baum, jeden Stein, jeden Lufthauch, jeden Rattenschwanz. All das bist du selbst.“ (C.G. Jung)

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